die üblichen Fragen

Blanik L13A Gold - Das zweisitzige
Segelflugzeug der Gruppe: (techn.Daten)

Bevor ein Segelflugzeug starten kann,

müssen erst eine Menge Vorbereitungen getroffen werden.

Meist  stehen im Hangar eng geschachtelt die Flugzeuge die erstmal auf das Vorfeld gestellt werden müssen. Fast alle Privatmaschinen hingegen müssen zuerst aufgerüstet werden: d.h. das Segelflugzeug steht  abmontiert in einem speziellen Anhänger und muss von 2-4 Personen aufmontiert werden.
Dann die Ruderkontrollen, Spaltabkleben, Fallschirme, eventuell Ballast, Batterien und die persönlichen Dinge ordnen.
Währenddessen sich der Schleppilot um das Schleppflugzeug kümmert : Vorflugkontrolle, Tanken, Bord-Papiere, Ausklinkvorrichtung und das Schleppseil.

 

Bevor das Segelflugzeug zum Start geschoben wird, wird noch eine gründliche Vorflugkontrolle durchgeführt. Ruderkontrolle, Instrumente, Gurten, Fallschirme, Funkgerät, Ruderpedale  und die Sitzlehne justiert.

Der Pilot hilft seinem Fluggast ins Gurtzeug des Fallschirms und dann ins Flugzeug und versichert sich dass er richtig angegurtet ist.  Dann nimmt der Pilot selbst im Flugzeug Platz,  gurtet sich an und erklärt dann auch die Bordinstrumente. 

Dann der letzte Check: Instrumente eingeschaltet, justiert, Bremsklappen verriegelt, Seitenruderpedale u.  Wölbklappen eingestellt, Haubensitz testen.

Dann die allerletzte Phase: das Schleppflugzeug rollt vor den Segelflieger und das Schleppseil wird von einem Helfer eingeklinkt. Dann wird die Kabinenhaube geschlossen und verriegelt und zugleich rollt der Motorflieger vor bis das Seil straff ist. Optische Kontrolle der Klappenstellung des Schleppflugzeuges, und die Startbereitschaft wird über Funk gemeldet und dann auf die Startfreigabe der Flugaufsicht gewartet.


 Die Emotionen des Passagiers steigen, der Puls steigt, 
die letzten Sekunden vor den Start in ein phantastisches Abenteuer ...!

 Dann das Zeichen vom Pilot für den Helfer den Flügel zu heben und "ab geht die Post...."

 

Der Pilot gibt Gas, der Motor dreht hoch und der Schleppzug setzt sich in Bewegung.
Bei Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit, hebt zuerst das Segelflugzeug, dann das Motorflugzeug ab, und beide gewinnen an Höhe. 

 

Die Distanz zum Boden wird immer und immer größer, man ist fast ein Vogel !! 

 

Die 3. Dimension wird erlebt.....

 

Passagiersicht aus einem traditionellen 
Doppelsitzer (in Tandem)

Passagierblick vom Segelflugzeug-Typ Caproni Calif A21S
(side by side)

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Bilder der Landung
Film einer Landung
weitere Bilder im Flug Photogallery

 

Mitfliegen - Gastflüge - Flugtaufe ?

 

NUR FLIEGEN IST SCHÖNER  !

Wer im Urlaubsjet fliegt, ist beeindruckt - wer mit einem Segler fliegt, ist überwältigt.
Ein Segelflug ist wohl was besonderes für alle, die die 3. Dimension hautnah erleben möchten und den Ausblick auf die Landschaft genießen. Das Gefühl von der Luft getragen zu werden kann der Bodenständige nicht kennen. Ein unvergleichliches Erlebnis. Lautlos durch die Lüfte emporsteigen und sehen wie die Bäume, Straßen, Häuser und Wiesen immer kleiner werden?  Dahingleiten und sich wie ein Vogel fühlen ?

Fragen die häufig gestellt werden:.
  • Wie lang dauert ein Segelflug ?: Das kann man nie genau sagen. Segelfliegen ist ein Abenteuer. Das Minimum an Flugzeit ist in jedem Fall davon abhängig, wie hoch man sich schleppen lässt. Ein kl. Beispiel:  mit 10 Min. Schleppzeit erreicht man ca. 1.700 mt . Sind dann keine Aufwinde vorhanden, so sinkt das Segelflugzeug stetig (je nach Typ) und da kann man aus dieser Höhe ca. 35 Min. abgleiten; macht also zusammen ca. 45 Min. (bei Abwinden natürlich weniger)
    .

  • Wie kann man länger oben bleiben ?  Wie schon angedeutet, braucht man Aufwinde. Das Vorhandensein von Kumuluswolken ist eine gewisse Garantie dass thermische Aufwinde vorhanden sind. Es setzt natürlich voraus, dass man die Höhe und die Zone im Schleppzug erreicht wo die Aufwinde entschieden größer sind als das Eigensinken des Flugzeuges. Bei guten Bedingungen erreicht man Steigwerte auch von >6 m/s. Das sind 360 mt. /Min. und mehr!! Können Sie sich das vorstellen, in 5 Min. fast 2.000 Mt. Höhengewinn ? es ist möglich !

  • Eine Kumulusbildung erfolgt meist erst ab den Mittagsstunden. Es gibt Methoden mit denen man vorhersagen kann ob und wie hoch die Kumulusbildung sein wird. (nicht jede Wolke ist für den Segelflieger eine gute Kumuluswolke)
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  • Nicht immer bilden sich bei schönem Wetter Kumuluswolken. Das kann sein wenn die Luftmasse am Boden den Temperaturunterschied zur Umgebungsluft nicht erreicht um aufzusteigen. Es könnten aber auch Luftschichtungen (Inversionen) vorhanden sein, die aufsteigende Luftmassen vor erreichen der Kondensationshöhe blockieren. 

  • Auch dynamische Winde an einer Bergflanke können genutzt werden um an Höhe zu gewinnen. Durch starke Winde in der Höhe  hat man hier schon Höhen von mehr als 9.000 mt. erreicht (Wellenaufwinde)!
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  • Wie hoch kann man fliegen? Da es verboten ist mit dem Segelflugzeug in die Wolke einzufliegen (Blindflug - Instrumentenflug) und wie oben beschrieben, sind es die Kumuluswolken, unter dessen die Aufwinde emporsteigen, welche somit die maximale Höhe im thermischen Segelflug limitieren. Je trockener die Luftmasse, desto höher bilden sich die Kumulus-Wolken .Erfahrungswerte sind in Bozen-Umgebung 2.500 - 3.500; in inneralpinen Tälern (-wie Pustertal) auch über 4.500mt.
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  • Flugzeugschlepp: wie hoch wird geschleppt? Das bestimmt der Segelflugpilot. Dabei unterscheidet man ob es ein Flug zum Zweck des Kennenlernens wird : d.h. die Schlepphöhe wird mit dem Gast abgesprochen und mehr oder weniger im Geradeausflug abgeglitten.
    Will man hingegen einen längeren Flug machen, so wird an der Höhe ausgeklinkt wo ein deutlicher Steigwert vernommen wird. Hier wird dann gleich ein Kreisflug eingeleitet um im Aufwindfeld Höhe zu gewinnen. Ein Höhengewinn wird fast ausschließlich kreisend erreicht. Bei einem Geradeausflug wird dann die gewonnene Höhe "verbraucht". Natürlich kommt es auch vor, dass man kein Aufwindfeld vorfindet oder nur so enge, dessen Fläche kleiner ist als die Kreisfläche die ein Segelflugzeug machen kann.

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  • Meist ist am Nachmittag im Etschtal (Bozen) ein kräftiger Südwind welcher es ermöglicht dass man mit geringen Schleppzeiten auch lange Flüge durch den Hangaufwind (ohne Kreisflug) in der Umgebung Bozens machen kann. Dabei erreicht man jedoch nicht immer den thermischen Anschluss um Höhen von über 2.000 mt zu erreichen. Um die phantastischen beeindruckenden Felswände unserer Dolomiten  von unmittelbarer Nähe aus zu betrachten muss man schon 2.500 - 3.000 mt haben. Da braucht es dann einen längeren Flugzeugschlepp.

Segelflug-Filme:
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Lust bekommen auf's Segelfliegen ? ....


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